Gutscheine können das Cashback kosten

Vorsicht vor Gutscheinen

Viele Internetshops zahlen für einen Einkauf nur einem Partner eine Provision. Viele von uns suchen nach Gutscheinen, bevor sie einen Kauf abschließen. Man muss aber wissen, dass in vielen Gutscheincodes eine fremde Partner-ID, in der Regel vom Betreiber der Gutschein-Website, enthalten ist.

Ruft man einen Internetshop über einen Cashback-Anbieter auf, und gibt dann einen Gutschein ein, kann es häufig dazu kommen, dass die Provision des Cashback-Anbieters „überschrieben“ wird. Das Design von Gutschein-Websites ist, wenn man einmal darauf achtet, geradezu zentral darauf ausgelegt, den Nutzer zu einem Klick zu bewegen, durch den dann die Shop-Website über einen Affiliatelink geöffnet wird. Unser Screenshot unter diesem Absatz macht dies recht anschaulich. Das Ziel eines Gutscheinanbieters ist nämlich in der Regel darin begründet, dass er hofft, eine Provision zu erhalten. Köder, um die Besucher anzuziehen, ist eine möglichst suchmaschinenaffine Auffindbarkeit der Gutscheincodes. Am Ende erhält nur die Gutschein-Website die Provision, nicht aber der Cashback-Anbieter und damit auch nicht Du.

Gutscheincodes werden durch Sternchen "unleserlich" gemacht und müssen "freigeschaltet" werden
Gutscheincodes werden durch Sternchen gemacht und müssen „freigeschaltet“ werden

Ist dies beachtet, kommt aber noch eine zweite Problematik auf: Nicht jeder Gutschein ist mit Cashback kompatibel, denn viele Onlineshops wollen wir einmal Rabatt geben. Einkäufe über Cashback-Anbieter, die einen Gutscheincode verwenden, werden diesen also manchmal nicht vergütet oder die Vergütung wird herabgesetzt. Eine Ausnahme davon bilden in der Regel die Gutscheincodes, die einige Cashback-Anbieter selbstständig auf ihren Websites veröffentlichen.

Man sollte also vor dem Einsatz eines Gutscheins rechnen. Gibt es 10% Rabatt mit dem Gutschein, aber nur 5% Cashback, dann lohnt es sich, beides zu wagen – vielleicht klappt es ja (Galeria Kaufhof ist so ein Beispiel, bei dem man in der Regel problemlos Gutscheine und Cashback kombinieren kann).
Gibt der Gutschein aber vielleicht nur 3% Rabatt, es locken aber 7% Cashback, dann ist es oft besser, auf den Gutschein zu verzichten und zumindest die 7% sicher zu haben (Lieferando ist z.B. ein Anbieter, bei dem es immer wieder zu diesem Problem kommt).

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